Der Mai ist gekommen

Die Bäume sind pünktlich ausgeschlagen, überall grünt es. Im Garten der Seniorenresidenz Wohnpark Kranichstein blüht der blaue und der weiße Flieder, die Glyzinien und sogar schon die Pfingstrosen. Im Wald in der Umgebung findet man das Maikraut, auch Waldmeister genannt.

Das Wetter war vorbildlich am 1. Mai und lud zu einem Spaziergang ein und/oder zum Kaffee trinken auf unserer alten/neuen Terrasse. Das bedarf einer Erklärung: eine Terrasse im Anschluss an das Musikcafé haben wir schon immer und wir lieben sie; diese soll jetzt renoviert und vergrößert werden. Eine zweite Terrasse neben dem Restaurant und unserem Teich haben wir auch schon immer, sie wurde nur wenig genutzt - aber jetzt.

Gut „behütet“ saßen wir in der Sonne. Viele Bewohner kamen, denn wir waren eingeladen zur Mai-Bowle und Bratwurst vom Grill mit hausgemachtem Kartoffelsalat. Alles mundete. Für manche passte das nicht zusammen und verlangten stattdessen Bier, Wein oder Wasser. Das fleißige Service-Personal erfüllte alle Wünsche.

So läuteten wir ganz fröhlich die Sommer-Saison ein und freuen uns auf viele schöne Stunden in unserer Residenz.


Rezept Mai-Bowle:


Man suche schon im April im Wald das Mai-Kraut, es darf noch nicht blühen und muss ohne Wurzeln sein. Die Wurzeln würden das Getränk bitter machen, die Blüten könnten Kopfweh hervorrufen. Hat man das Kraut gefunden, sollte man es waschen und einen Tag trockenen lassen, weil sich dann das Aroma voll entwickelt.

Man bündelt einen Strauß und hängt ihn kopfüber für ca. 1 Stunde in 1 Liter Weißwein.

Vor dem Servieren gießt man eine Flasche Sekt dazu, plus 1 Teelöffel Puderzucker. Das ist die klassische Variante.

Man kann mit Maracuja-Saft oder Apfelsaft verfeinern oder nur mit Saft und dem Kraut fertigen. Manche mögen die Bowle auch mit Erdbeeren oder Zitronenscheiben.

Darmstadt, den 1. Mai 2019.

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