Die närrische Zeit im Wohnpark

Pünktlich mit Sonnenstrahlen und den ersten Frühlingsblumen ist in unserem Haus die fünfte Jahreszeit ausgebrochen. Luftschlangen, Girlanden, Masken und Federn schmücken den Eingangsbereich und das Musikcafé.

Am offiziellen Weiberfasching konnten männliche Besucher das Gruseln lernen: mit lauten Instrumenten und Scheren ausgestattete Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen liefen durchs Haus und steuerten schnurstracks auf das Büro des Residenzleiters Herrn Wagner zu. Unter begeisterten „He Hopp“ - und „Helau“-Rufen, mit Ratschen, Schellen und Rasseln stürmten sie das Büro und „schnippschnapp“ war die Krawatte ab. Natürlich, um den symbolischen Sturm aufs Rathaus zu wiederholen, der alljährlich in vielen Städten und Gemeinden erfolgt. Und, da wir hier im Wohnpark wie in einem kleinen Dorf leben, ist natürlich der „Bürgermeister“ der wichtigste Mann, der seinen Schlips opfern muss.

Zum Dank bekamen die Damen sogar ein Gläschen Sekt. Und nicht nur das: da unser Residenzleiter selbst ein großer Faschingsfan ist, bekamen wir noch ein Ständchen aus dem Kölner Karneval zu hören.

Die „Weiber“ zogen weiter durch den Wohnpark. Schon hatte Herr Feric, der Leiter der sozial-kulturellen Abteilung, eine Krawatte weniger. Ein Bewohner, der sich hinter einer Säule versteckte, wurde entdeckt und sofort seiner Krawatte entledigt. Das Krachmachen und Gejohle machte den Teilnehmerinnen sichtlich Spaß. Die Vorfreude auf Rosenmontag, der in unserem Haus traditionell mit Kräppel, Musik und Büttenreden gefeiert wird, war auf jeden Fall geweckt.

Darmstadt, den 28. Februar 2019.

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