Neujahrsempfang: Willkommen 2026
Gemeinsam auf das neue Jahr anstoßen
Wie jeden Januar begrüßen wir das neue Jahr im Wohnpark Kranichstein mit unserem Neujahrsempfang. Viele Bewohner und Bewohnerinnen treffen sich im Veranstaltungssaal, um gemeinsam einen festlichen und schönen Vormittag zu verbringen.
Ein neues Jahr mit Musik zu beginnen, ist eine schöne Tradition – und kaum ein Komponist passt besser zu einem solchen Anlass als Johann Strauß. Und so spielten Michael Erhard am Klavier und Angela Elsäßer am Cello „Rosen aus dem Süden“ aus der Operette „Das Spitzentuch der Königin“. Diese Musik steht für Schwung, Eleganz und Lebensfreude. Sie erinnert an festliche Bälle, an Bewegung und Leichtigkeit – und genau diese Stimmung wünschen wir uns auch für den Beginn eines neuen Jahres.
Das musikalische Duo durften wir schon des Öfteren im Wohnpark begrüßen; Michael Erhard ist erfahrener Pianist, Komponist und Dirigent, der viele Jahre die Schauspielmusik am Staatstheater Darmstadt geleitet hat. Angela Elsäßer ist eine vielseitige Cellistin mit internationaler Ausbildung und langjähriger Orchestererfahrung.
Nach der Begrüßung durch Herrn Feric, dem stellvertretenden Residenzleiter und Leiter der sozial-kulturellen Abteilung, gab es ein Beatles-Medley zu hören, bei dem sich einige wippende Füße und Köpfe beobachten ließen. Zwischen den Neujahrsansprachen von Herrn Feric und Frau Jung (Vorsitzende des Einrichtungsbeirates) konnte die Bewohnerschaft „An der schönen blauen Donau“ lauschen.
Herr Feric sprach davon, dass in unserer Welt vieles im Wandel ist, wir im Wohnpark aber etwas sehr Wichtiges haben: den verlässlichen Alltag. Einen Alltag, der nicht von Schlagzeilen bestimmt ist, sondern von vertrauten Routinen, Begegnungen und dem guten Gefühl, einen festen Ort zu haben. Von gemeinsamen Mahlzeiten und Veranstaltungen, von Gesprächen im Vorbeigehen und von Momenten, die vielleicht unscheinbar wirken, aber im Rückblick viel bedeuten. Beständigkeit bedeute nicht Stillstand, sondern vielmehr Orientierung und Halt:
„Mit dem Beginn des Jahres 2026 verbinden wir keine großen Vorsätze. Wir verbinden etwas viel Wichtigeres: den Wunsch nach einem guten Alltag. Ein gutes Jahr ist nicht eines, in dem alles neu ist. Es ist eines, in dem Gesundheit bestmöglich erhalten bleibt, Unterstützung verlässlich da ist, wenn sie gebraucht wird, Gemeinschaft spürbar bleibt, ohne zu fordern, und jeder Tag seinen eigenen Wert haben darf. (…) Zum Abschluss möchte ich Ihnen für das Jahr 2026 von Herzen wünschen: möglichst viele gesunde Tage, innere Ruhe und Zuversicht, gute Gespräche und vertraute Momente, und das sichere Gefühl, hier im Wohnpark Kranichstein gut aufgehoben zu sein.“
Frau Jung ermunterte als Vorsitzende des Einrichtungsbeirates unsere Bewohnerschaft bei ihrer Ansprache dazu, statt in der Vergangenheit zu leben und sich zu grämen, was alles nicht mehr möglich ist, lieber zu sehen, was man alles noch kann. Eine positive Einstellung für das weitere Leben würde so manches einfacher machen: „Genießen Sie jeden Tag und sagen Sie sich das ganze Jahr über: ‚Das kann ich, das schaffe ich‘.“
Zum musikalischen Ausklang gab es ein besonderes Lied: „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ von Hildegard Knef in einer berührenden Klavier-Cello-Version, bei der einige Bewohner und Bewohnerinnen leise mitsangen oder summten.
Nach diesem schönen Abschluss ging es beschwingt mit dem Sektempfang weiter. Gut gelaunt ließen sich unsere Bewohner und Bewohnerinnen die von unserem Küchenteam vorbereiteten Häppchen schmecken und stießen mit Freunden, Bekannten und Mitarbeitenden an. Unser Neujahrsempfang war wieder ein gelungener Start ins neue Jahr und wir wünschen allen, dass 2026 genauso weitergeht und vor allem viel Gesundheit für uns alle bereithält.
Anke Helène