"Do it yourself"

Das Auge isst mit: Lubomir Schuster bereitet Spanische "Paella"

Küchenchef Lubomir Schuster setzt auf Frische und Selbstgemachtes

Schon Winston Churchill sagte: „Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“. An den Wahlspruch des berühmten Briten knüpft Küchenchef Lubomir Schuster mit seiner Kochkunst an. Unter seiner Leitung offeriert das Restaurant täglich drei verschiedene Menüs – plus frische Salatvariationen an der Salatbar. „Das Wohlbefinden der Bewohner ist mir wichtig, schließlich sind sie meine Arbeitgeber“ scherzt der 49jährige Lubomir Schuster. Doch „Leib und Seele“ seien nicht bei jedem gleich. „Menschen besitzen sehr unterschiedliche Geschmäcker“ weiß der Mann mit dem tschechischen Vornamen aus Erfahrung. Schuster lebte bis zu seinem 22sten Lebensjahr in Tschechien, in einer Gegend, die unter den Älteren noch als „Sudetendeutschland“ bekannt ist. Beruflich kam er über Stationen u. a. in Sterne-Restaurants im Herbst 2011 schließlich in den Wohnpark. Sein besonderer Blick gilt der „Frische der Produkte“, wie Fleisch und Gemüse. Auf Vorgefertigtes greift er nur ungern zurück. So kocht der verheiratete Vater von drei Kindern am liebsten „so viel wie möglich selbst“. Das kommt gut an. Besonders die Mehlspeisen-Spezialitäten seiner Heimat Böhmen, darunter süße und salzige Knödel aller Art, finden großen Zuspruch unter den Bewohnern. Einfach und gut. Keine allzu exotischen Namen sollen Verwirrung stiften auf der Speisekarte; alle sollen „mit dem Essen klarkommen“ findet der Koch.

Frische Zutaten enthalten mehr Vitamine

Genuss trotz Diät

Genießen sollen auch diejenigen, die aus medizinischen Gründen auf diätische Kost gesetzt sind. Dazu hat Schuster spezielle Schulungen durchlaufen. Auch glutenfreies Essen soll angeboten werden, informiert der engagierte Ernährungsprofi. Denn nach neuesten Erkenntnissen stehe Gluten im Verdacht den Verlauf von Demenzerkrankungen zu beschleunigen. Was hat er als nächstes vor? Angedacht sind kulinarische Events, etwa unter italienischer Flagge oder auch Deftiges wie Steakabende. Eine Herausforderung ist es allemal: 250 Menschen „etwas Gutes zu bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“.

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