15 Jahre Wohnpark
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- Zum Jubiläum im Gespräch: (v.r.n.l.) Jörg Joob, Leitung, Horst Blechschmidt, ehem. HEAG Vorstandsvorsitzender und Alois Sieburg von der Incura Betriebsgesellschaft
Bewohner und Gäste feierten das Jubiläum
Die Hessische Elektrizitäts AG (HEAG) hatte sich entschlossen, ihr soziales Engagement durch den Bau einer Einrichtung für das Leben südhessischer Senioren abzurunden. So entstand 1995 der Wohnpark Kranichstein, der in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen feiert. Neben zahlreichen Veranstaltungen wie Theater und Musik, findet auch eine Ausstellung mit Bildern des Malers Wolfgang Hubert Welz statt. Zur offiziellen Feierstunde am 15. April blickte der Leiter des Wohnparks Jörg Joob positiv auf die Vergangenheit: „Die Bewohner und Angestellten sind zu einer funktionierenden Einheit zusammengewachsen“. Sein Credo sei stets die „Mitbestimmung der Bewohner“ gewesen, bekannte der 47jährige Diplom-Psychologe. Nur so sei es möglich, die Bewohner adäquat zu unterstützen. Er wies unter anderem auf die erfolgten Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen hin, etwa die Spezialisierung auch auf Demenzerkrankte sowie den Ausbau der Pflegestation und des Wohnpark-Geländes.
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- Die Vertreter des Heimbeirats, Dr. Rolf Strohecker sowie Erna Pfaff mit Hr. Ehrhardt vom Immobilienmanagement der HSE
Zu einer Heimat geworden
Die geladenen Gäste aus Politik und Soziales feierten an diesem Abend mit: Darunter waren Darmstadts Sozialdezernent Jochen Partsch, der auf das „beeindruckende Angebot“ im Wohnpark hinwies. „Die eigentlichen Ehrengäste sind dennoch die Bewohner“, verwies Partsch. So müsse es eine Selbstverständlichkeit für uns alle sein, diejenigen, die schwere Erfahrungen im Krieg gemacht und unsere Gesellschaft heute mit aufgebaut hätten, ein lebenswertes Angebot für selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen. Er lobte die „sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit“ des Leiters des Wohnparks innerhalb der Darmstädter Altenhilfe und auch im Stadtteil Kranichstein. Gleichzeitig sei mit Blick auf das langjährige Engagement der HEAG der Wohnpark sichtbar gewordenes Beispiel einer „starken Stadtwirtschaft“.
Als Privatmann kam der ehemalige Vorstandsvorsitzende der HEAG AG Horst Blechschmidt, der noch gut an die Anfänge des Wohnparks erinnerte: „Wir suchten damals in den 80er Jahren nach einem Ort mit besonderer Qualität“. So sei es schließlich mit Hilfe von Darmstädter Persönlichkeiten – darunter der ehemalige OB Peter Benz (damals Sozialdezernent), Echo-Verleger Max Bach und auch Prinzessin Margaret von Hessen gelungen, den Grundstein für ein „sichtlich lebendiges Haus“ zu schaffen. Auf der Rednerliste stand auch Dr. Rolf Strohecker, der sich für „die Freude, Liebenswürdigkeit und Geduld“ der Mitarbeiter bedankte. Der Vorsitzende des Heimbeirates bekannte stellvertretend für die Bewohner: „Für uns ist der Wohnpark eine Heimat geworden“.